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Technik

ein wenig Technik:

Im Blockhausbau gibt es zwei Grundprinzipien:

Das erste leitet sich aus der Tatsache ab, dass Baumstämme im Trochnungsprozeß "dünner" werden (Holz arbeitet).

Nach dem Austrocknen der etwas höheren Baufeuchte hat sich das Blockhaus nach ca. ein bis zwei Jahren unter dem enormen Druck des Obergeschosses und des Dachs gesetzt. Es hat seine eigentliche Größe erreicht.

Mit der zu- und abnehmenden Luftfeuchtigkeit (u.a. jahreszeitlich bedingt), "hebt" und "senkt" sich das Blockhaus nun in sehr geringem Maße aber mit großer Kraft.

Alle Bauteile, die fest und senkrecht, also entgegen der Hub- und Senkbewegung montiert werden, (z. B. Fenster, Türen usw. ) müssen diesem Prinzip Rechnung tragen. So werden Fenster- und Türrahmen mit sogenannten Rutschleisten in die Wände eingelassen.

Das zweite Prinzip ergibt sich, wenn man den Aufbau der Blockwände beobachtet.

Damit zwei angrenzende Wände fest und dauerhaft verbunden werden können, verkämmt man die einzelnen Bohlen der Wände im Kreuzpunkt, also an der Stelle, wo die Blockwände sich durchdringen. Beim Aufbau wird abwechselnd je eine Bohle der ersten Wand und dann der zweiten Wand über den Kreuzpunkt gelegt. Einkerbungen, die präzise in Höhe des Kreuzpunktes in jede Bohle gefräst wurden, stellen sicher dass die Bohlen ohne Luftspalt aufeinander liegen. Die Blockwände packen wie ein Reisverschluß formschlüssig ineinander.

Nimmt man nochmals den Begriff der Verkämmung und betrachtet zwei ineinander gesteckte Kämme, dann beobachtet man, wie jeweils ein Zinken des ersten Kamms über dem Zinken des anderen Kamms liegt.

Um diesen Höhenunterschied bei den Blockbohlen zu erreichen, beginnt man die erste Wand mit einer halben (auf halbe Höhe durchgesägten ) Bohle, während die zweite mit einer ganzen Bohle beginnt.

An einer Wand, die mit einer halben Bohle beginnt, schließt sich immer eine Wand an, die mit einer ganzen Bohle beginnt..

Damit ist leicht zu erkennen, dass z.B. die Anzahl der Außenwände eines Blockhauses immer eine gerade Zahl ergeben muß.

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